22.09.2016Wissenswertes0

Dass die Nutzung des Internets immer mobiler wird, ist keine neue Erkenntnis. Dass jedoch die mobilen Zugriffe inzwischen die Desktop-Zugriffsraten überholt haben, zeigt, dass das Web sich verändert. Bereits im Mai hat Google veröffentlicht, dass mehr Suchanfragen über Smartphones und Tablets als über den Desktop stattfinden. Reisende, die nach Hotels suchen, interessieren sich für den Preis, Verfügbarkeit, Bewertungen, Lage und hochwertige Fotos. Sie wollen nach Information und Inspiration die Zimmerbuchung unkompliziert in Echtzeit ausführen.
Für die Hoteliers heißt das, dass sie ihre Webseiten und Vermarktungsstrategien dahin ausbauen müssen, wenn Sie noch irgendeine Rolle im Direktvertrieb spielen wollen, statt über Kommissionen für Bookings oder HRS zu lamentieren. Es gibt jede Menge Hotelwebseiten, die nicht responsive sind – über ein Smartphone nicht lesbar und statt einer vernünftigen Buchungsmaschine ein Anfrageformular anbieten. Ein No-Go!
Der Content der Website und in den Sozialen Medien ist mehr als ein Foto und eine Beschreibung. Es geht um Interaktion in Echtzeit in den unterschiedlichen Elementen, damit der Gast ein Gefühl für das Hotel und das zu erwartende Urlaubserlebnis aufbauen kann.

Offen sein für Neues

Man sollte meinen, dass auf der Suche nach Erträgen „alternative Wege“ in unserer hektischen digitalen Gesellschaft ganz oben stehen – weit gefehlt. Bei dem Wort „Ertragsoptimierung“ stellen sich die Ohren der Hoteliers auf. Interessanterweise klappen die Gehörgänge des Hoteliers beim Thema „Marketingideen“ ganz spontan zu.
Metasearcher – ist das die frische Marketingkuh im „Tarnmantel des Direktvertriebs“? Die Umstellung von Pay-Per-Click-Model zum Kommissionsmodel irritiert. Ob Google, TripAdvisor oder Trivago Meta-Suchmaschinen bleiben oder zu OTA’s transformieren?

Analysieren & kreativ sein

Wenige Hotels kennen ihre tatsächlichen Vertriebskosten – der Cost of Sales pro Vertriebskanal. Es gilt klar zu rechnen, was die Kosten für Werbung, Vertriebsteam, Provisionen, Transaktionen etc. pro Kanal sind. Einige Hoteliers wissen die Antwort und springen nicht gleich auf die neue Kuh, die durchs Dorf getrieben wird.
Mit dem Verständnis darüber, wie fragmentiert die Distributionslandschaft ist, können Hotels konstruktive Änderungen vornehmen. Sie brauchen die „Steinzeittechnologien“ aus den 90igern nicht sofort über Bord werfen, wohl aber sollten sie sich gegenüber modernen Systemen öffnen.
Im Kaufprozess besuchen Reisende mehrere Websites von OTAs, Metasearchern, Bewertungs- und Destinationen. Der Buchende nutzt Online-Reisebüros und Meta-Verzeichnisse, um zu erfahren ob das Individualhotel zu seinen Vorstellungen passt. Hotels müssen ihr Vertriebsmarketing an die Customer Journey der potentiellen Hotelgäste anlehnen und sich mit einer modernen Website sowie Web Booking Engine im E-Commerce aufstellen.
Liebe Hoteliers, seid offen für Innovationen und denkt über neue Vertriebs- und Marketingwege nach, um im E-Commerce erfolgreich zu sein.
Machen Sie aus Ihrer Website einen leistungsstarken Verkäufer – ich unterstütze Sie gern.

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